Auf dieser Seite finden Sie eine alphabetische Übersicht von A-Z über Begriffe und Wörter, die im Zusammenhang mit Kaminöfen auf unserer Website verwendet werden, gefolgt von einer Erklärung.

A

Abstand zu Möbelstücken: Der Abstand, der zwischen Ofen und Möbeln einzuhalten ist. Die stärkste Wärme wird durch das Glas der Tür abgegeben.

Aschenkasten: Hier wird die Asche aus dem Ofen aufgefangen.

Aschentopf: Hier wird die Asche aus dem Ofen aufgefangen, die später unter Einsatz eines Ascheimers herausgesaugt werden kann.

Automatik: HWAM bietet als einziger Hersteller eine Vorrichtung zur automatischen Regelung der Luftzufuhr zum Ofen an. Einen optimalen Wirkungsgrad erreicht man im Prinzip durch exakte Regelung der Zuluft in allen Phasen des Verbrennungsvorgangs. Lesen Sie mehr im Abschnitt über Automatik .

B

Befüllen mit Brennstoff: Dies erfolgt beim Anheizen des Ofens (Einlegen von Anmachholz in den Feuerraum) bzw. beim Nachlegen von Holzscheiten. In der Gebrauchsanweisung ist aufgeführt, wie viel Kilogramm Holz jeweils nachgelegt werden sollten.

Bodenplatte: Befindet sich unter dem Ofen brennbares Material wie z. B. ein Holzfußboden, besteht die Vorschrift, eine Platte dazwischenzulegen. Diese muss die in der Gebrauchsanweisung aufgeführte Größe aufweisen. Bodenplatten gibt es in verschiedenen Ausführungen – je nach Ofenmodell und Einrichtungsstil.

Brennbares Material: Hierunter fallen alle entzündlichen Materialien wie Holzwände, Leichtbauwände mit Holztragekonstruktion usw.

D

DAPO: Diese Bezeichnung steht für den dän. Herstellerverband ‚Foreningen af danske producenter af pejse og brændeovne’. Ihm gehören 5 dänische Hersteller von offenen Kaminen und Kaminöfen an.

DS-Zulassung: Vor Inkrafttreten der EN waren die Öfen nach der dän. Norm Dansk Standard (DS) zugelassen. Sie wurde durch die europäische Norm abgelöst

E

EN-Zulassung: Die meisten Kaminöfen von HWAM sind gemäß der europäischen Norm EN-13240 zugelassen. Alle EU-Mitgliedsländer richten sich nach dieser Norm. Darüber hinaus erfüllen HWAM Öfen auch die strengen norwegischen Anforderungen.

F

Fedtsten: Sten som kan bruges som beklædning af brændeovn. Der findes en række muligheder for be-klædning af brændeovne; sokkel, plade til toppen og hele ovnen (se produktoversigt). Fedsten kommer fra Finland og Sydamerika.

Frischluftsystem: Für die meisten HWAM Kaminöfen wird ein System angeboten, mit dem sich Außenluft zuführen lässt. Es gibt zwei unterschiedliche Anlagen. Bei der einen wird Luft in den Raum geleitet, sodass im Zimmer stets ein ausgeglichenes Verhältnis herrscht. Die andere Anlage ist geschlossen, d. h., Frischluft wird ausschließlich der Automatik zugeführt. Das Wichtigste ist jedoch, dass immer genügend Luft in dem Zimmer ist, wo der Kaminofen steht.

K

Konvektionsofen: Ein solcher Ofen verteilt die Wärme über die gesamte zu beheizende Fläche, sodass das ganze Haus behaglich warm wird. Durch Kanäle im Ofen steigt die Wärme nach oben und verteilt sich zu den Seiten hin, um als abgekühlte Luft wieder eingesaugt zu werden. Dadurch wird die Wärme gleichmäßig verteilt. Der Blechmantel eines Konvektionsofens wird nicht so heiß wie ein gewöhnlicher Ofen, weshalb Möbel näher herangerückt werden können.

kW: Hierbei handelt es die Abkürzung für kW. Faustregel: Fläche in einem Haus mit einer Deckenhöhe von 2,40 m, die mit 1 kW beheizt werden kann: 25 m² bei erstklassiger, 20 m² bei guter, 15 m² bei befriedigender und 10 m² bei schlechter Wärmedämmung (Ca-Angaben).

L

Lichte Weite im Schornstein: Damit ist die Größe der Züge im Schornstein gemeint. Bei den meisten Schornsteinen beträgt sie Ø 15 cm.

N

Nennwert für Zug: Damit wird der Zug im Schornstein nach dem Anmachen bezeichnet, wenn normale Betriebsbedingungen herrschen.

P

Pa: Diese Abkürzung steht für die Maßeinheit Pascal, mit der sich der Zug im Schornstein angeben lässt. Gemessen wird mit elektronischen Instrumenten oder mittels einer Wassersäule.

Primär- und Sekundärluft: Um die Leistung des Ofens ausnutzen zu können, muss Luft für die Verbrennung zugeführt werden. Während der Anheizphase strömt Primärluft durch den Schüttelrost im unteren Teil des Feuerraums. Sie tritt durch Kanäle unten im Ofen ein, angesaugt durch den Zug im Schornstein. Während des normalen Betriebs wird Sekundärluft über dem Feuer eingeleitet, das zum Verbrennen der Rauchgase dient.

R

Rauchrohr: Es dient als Zwischenstück zwischen Kaminofen und Schornstein. Das Rauchrohr kann sich hinter oder auf dem Ofen befinden, direkt in den Schornstein gehen oder nach oben geführt werden.

Rauchleitblech: Damit die Hitze im Ofen in Heizenergie umgewandelt wird, werden sie um 1 bis 2 Rauchleitbleche im Ofen herumgeleitet, um Konvektionswärme abzugeben.

Regulierschieber: Damit kann die Wärmeleistung des Ofens zwischen MIN und MAX eingestellt werden. Normalerweise befindet er sich in einer festen Position, entsprechend der Verhältnisse in dem Raum bzw. den Räumen, der/die beheizt werden soll/en. Die Automatik regelt die Luftzufuhr.

Rohrstutzen: Eine Öffnung, auf die das Rauchrohr aufgesteckt wird, das den Rauch zum Schornstein leitet. Der Durchmesser beträgt in der Regel 15 cm.

S

Scheibenspülung: Hierbei handelt es sich um einen Luftkanal, aus dem vorgewärmte Luft über die Scheibe strömt, die das Absetzen von Ruß verhindert. Bei einigen HWAM Modellen kommen diese Luftströme aus drei Richtungen, nämlich von beiden Seiten und von oben

Schüttelrost: Damit lässt sich Asche durch Schütteln vom Feuerraum in den Aschenkasten bzw. -topf befördern.

Senotherm-Farbe: Der Kaminofen ist mit einer hitzefesten Farbe namens Senotherm überzogen. Mit dieser Farbe, die beim Fachhändler erhältlich ist, lassen sich Schäden wie Schrammen oder Rost ausbessern.

Speckstein: Diese Gesteinsart findet als Kaminofenverkleidung Verwendung. Verkleiden lassen sich etliche Teile des Kaminofens, nämlich Sockel, obere Deckplatte oder auch der gesamte Ofen. Speckstein wird aus Finnland und Südamerika importiert.

Specksteinverkleidung: Im HWAM Sortiment gibt es einige Modelle, die seitlich und oben mit Speckstein verkleidet sind.

V

Vermiculit/Skamolex/Skamol: Die Auskleidung des Feuerraums besteht bei den meisten Kaminöfen aus feuerfesten Steinen bzw. einem der 3 o. a. Isoliermaterialien. Bei den meisten Öfen findet Skamol Verwendung, da es 6 bis 8-mal bessere Isoliereigenschaften als feuerfeste Steine aufweist.

Vollform: Dabei handelt es sich um ein Rauchrohr, das direkt auf dem Ofen sitzen kann. Ein solches Rohr hat den Vorteil, dass kein Widerstand im Rauchrohr auftritt und dass es gut zu der abgerundeten Formgebung des Ofens passt.

W

Wandfutter: Das ist ein Metallring, der in den Schornstein eingemauert wird, um das Rauchrohr aufzunehmen.

Wärmeleistung: Damit wird die Leistung des Kaminofens in Kilowatt (kW) angegeben.

Z

Zierabdeckung: Dabei handelt es sich um einen Ring, der sich zur Verbesserung der Optik auf den Ofen legen lässt.

Zug im Schornstein: Damit der Kaminofen optimal funktionieren kann, muss ein guter Schornstein mit ausreichendem Zug vorhanden sein. Ein guter Schornstein mit Werten zwischen 12 bis 14 Pa ist sozusagen der ‚Motor’ des Ofens.