FAQ - Häufig gestellte Fragen rund um Kaminöfen

Auf dieser Seite hat HWAM einige oft gestellte Fragen über Kaminöfen aufgelistet, gefolgt von Antworten.

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Der Kaminofen macht komische Geräusche

Während des Erwärmens und Abkühlens geben die meisten Öfen ein ‚tickendes’ Geräusch von sich. In Einzelfällen kann es zwischendurch sogar kräftig knallen. Das kann darauf zurückzuführen sein, dass bei der Fertigung (Schweißen) Spannungen im Stahl entstanden sind, die sich beim Erwärmen und Abkühlen ‚entladen’.

  • Durch starkes Befeuern verschwinden die Spannungen möglicherweise schnell.
  • Die Schrauben des Hitzeschildes hinter der Tür werden gelöst und wieder festgezogen.
  • Wenn der rückwärtige Ausgang gesperrt ist, wird die Sperre gelöst und erneut gespannt.
Wenn ich die Tür öffne, tritt Rauch aus

Der Rauch sucht sich immer den leichtesten Weg, und das ist nicht immer der Schornstein. Bei zu geringem Zug oder Unterdruck im Zimmer kann Rauch auch aus der geöffneten Tür austreten. Bei stark herabgesetztem Zug kann es sogar vorkommen, dass Rauch aus der geschlossenen Tür herausquillt.

Die Vermiculit-Platte ist gerissen bzw. gebrochen

Die Skamolex-Platten der Brennkammer bestehen aus Vermiculit, einem Material, das große Hitze aushält und hervorragend isoliert. Dadurch ist optimale Verbrennung bei günstigen Temperaturen gewährleistet. Das poröse Material verträgt jedoch keine Schläge oder Stöße. Risse entstehen häufig dadurch, dass ein Stück Brennholz o. Ä. dagegen gestoßen wurde. Diese haben jedoch keinen Einfluss auf die Isolierwirkung, solange sich der Sitz der Platten nicht verändert.

Die Platten sollten ausgewechselt werden, wenn sie aufgrund von Verschleiß nur noch die halbe Stärke aufweisen. Stark verschlissene Platten isolieren nicht mehr optimal, wodurch weder die richtige Verbrennungstemperatur noch ein Schutz vor zu hohen Temperaturen in der Brennkammer gegeben ist.

Die Glasplatte der Ofentür ist gerissen bzw. gebrochen

Die Scheibe besteht aus einem speziellen Keramikglas, das sehr hohe Temperaturen verträgt. Bei hohen Temperaturen sowie während des Erwärmens und Abkühlens reagiert es empfindlich auf Schläge und Stöße. Wenn man die Tür ‚zuknallt’ oder das Glas anderen Gewalteinwirkungen aussetzt, besteht die Gefahr der Rissbildung.

In diesem Fall kann man einen Satz mit Ersatzglas bestellen, der Glas, Dichtung und Einbauanleitung enthält.

Wie kann ich das Verrußen der Scheibe verhindern?

Für das Verrußen können folgende Ursachen verantwortlich sein:

  1. Das Holz ist nicht trocken genug (Feuchtigkeitsgehalt höchstens 18 %)
  2. Die "Scheibenspülfunktion" ist nicht aktiv (bitte überprüfen!)
  3. Die ‚Scheibenspülung’ funktioniert nicht. Ist die Rußverteilung ungleichmäßig, ist zu untersuchen, ob eine Reparatur der Tür erforderlich ist.
  4. Zu geringer Zug im Schornstein (kann vom Schornsteinfeger gemessen werden).
  5. Die Verbrennungstemperatur ist zu niedrig. Dieses Problem lässt sich lösen, indem durch die primäre Luftzufuhr mehr Luft für die Verbrennung zugeführt wird. Eine befriedigende Verbrennungstemperatur ist dann gegeben, wenn die Vermiculit-Platten ganz sauber sind.

Hvis glasset bliver hvidt og ugennemsigtigt og ikke umiddelbart kan rengøres, kan det have taget varig skade.
Glasset i brændeovnen er et specielt keramisk glas, der kan tåle meget høje temperaturer. Ved høje temperaturer er glasset dog meget følsomt for kemikalier. Hvis man fyrer med reklamer, aviser, trykimprægneret træ m.v. er der stor risiko for at ødelægge glasset.

Skulle uheldet være ude, kan man bestille et nyt glassæt, som indeholder glas, pakning samt en vejledning.

Wie ist beim erstmaligen Anheizen eines Kaminofens mit Speckstein vorzugehen?

Speckstein muss sich erst an die hohen Temperaturen im Kaminofen "gewöhnen". Daher wird folgende Vorgehensweise für die ersten drei Male empfohlen: Dabei wird jedes Mal die Temperatur erhöht, wodurch der Speckstein nach und nach austrocknet und sich so Spannungen lösen können. Ist die Erhitzung am Anfang zu stark, besteht die Gefahr von Rissbildungen oder Brüchen.

Probleme bei der Zugregulierung

Dies kann auf eine defekte Bimetallfeder zurückzuführen sein. Nehmen Sie die rückwärtige Platte heraus und überprüfen Sie, ob die Bimetallfeder in Ordnung ist.

Die Regulierstange kann klemmen oder zu stark gespannt sein, weil dort Material vom Strahlreinigen oder Schmutz festsitzt. Dies kann durch Lösen der Mutter, die die Stange hält, behoben werden.

Die Dichtung ist lose bzw. fällt ab

Die kleineren Dichtungen (Aschenkasten usw.) sind mit einem hitzebeständigen Klebstoff befestigt. Nach längerer Betriebszeit können sie sich jedoch lösen oder abfallen. Sie lassen sich aber auf einfache Weise auswechseln.

Wie lässt sich vermeiden, dass sich das Glas weiß verfärbt?

"Weißes Glas" ist ein Zeichen für unzweckmäßigen Umgang mit dem Ofen und kann in folgenden Fällen auftreten:

  • Mangelhafte Reinigung des Glases
  • Befeuerung mit Milchpackungen, Werbeprospekten usw.
  • Befeuerung mit unzulässigen Brennstoffen wie Koks o. Ä., die zu viel Hitze entwickeln.
  • Befeuerung mit druckimprägniertem Holz oder Spanplatten.
  • Zu starker Zug im Schornstein
  • Betrieb mit offenem Aschenkasten

Ist das Glas auch nach der Reinigung noch weiß und undurchsichtig, ist das ein Zeichen für einen irreparablen Schaden. Die Scheibe besteht aus einem speziellen Keramikglas, das sehr hohe Temperaturen verträgt. Bei hohen Temperaturen reagiert das Glas jedoch empfindlich auf Chemikalien. Wenn man den Kaminofen mit Chemikalien oder anderen Brennstoffen befeuert, läuft man Gefahr, das Glas zu beschädigen. In diesem Fall kann man einen Reparatur-Satz bestellen, der Glas, Dichtung und Einbauanleitung enthält.

Der Handgriff ist lose

An neueren Ofenmodellen lässt sich der Griff mithilfe eines Inbusschlüssels festziehen, der durch eine Öffnung im Hitzeschild geführt wird. Zuvor ist jedoch die Gegenschraube am Griff zu lösen und abschließend wieder festzuziehen.

Wie ist der Speckstein zu reinigen?

Fett- oder ähnliche Flecke lassen sich mit einem neutralen Waschmittel entfernen. Dabei ist wie folgt vorzugehen:

  • Bevor Sie beginnen, müssen die Kacheln Zimmertemperatur aufweisen.
  • Feuchten Sie den Fleck mit unverdünntem Waschmittel an, und lassen Sie dies einige Minuten einziehen.
  • Danach ist die Stelle mit einem in warmes Wasser getauchten Lappen abzureiben.
  • Bei schwierig zu entfernenden Flecken kann Aceton oder Universalverdünner benutzt werden, wobei jedoch Vorsicht geboten ist.
  • Der Fleck kann auch mit Schleifpapier (Körnung 240 bzw. 320) entfernt werden. Wird eine besonders glatte Oberfläche gewünscht, kann mit Wasser und Nassschleifpapier gearbeitet werden.
Wie kann ich Unterdruck im Zimmer verhindern?

Belästigung durch Rauch entsteht durch Unterdruck in dem Zimmer, wo sich der Schornstein befindet. Unterdruck kann durch Wärmerückgewinnungsanlagen oder Dunstabzugshauben entstehen, tritt aber auch in Energiesparhäusern auf.

Da im Kaminofen ein Überdruck herrscht, gelangt beim Kaminöffnen der Ofentür Rauch ins Zimmer. Wenn der Unterdruck im Haus 4 Pa übersteigt (Empfehlung), ist für einen Druckausgleich zu sorgen.

Wie kann man Versottung vermeiden?

Sie entsteht im Schornstein, und zwar bei zu niedriger Verbrennungstemperatur und/oder nassem Holz. Eine Versottung, erkennbar an dem braunen, klebrigen Belag, birgt das Risiko eines Schornsteinbrandes in sich. Zu niedrige Verbrennungstemperatur tritt dann auf, wenn beim Anheizen im Verhältnis zur Holzmenge zu wenig primäre Luft zugeführt wird.

Wie reinigt man den Kaminofen?

Eine Reinigung sollte nur bei kaltem Kaminofen vorgenommen werden. Das Einfachste ist es, den Ofen außen mit einem Staubsauger (Mundstück mit weichen Borsten) abzusaugen oder mit einem trockenen (!), weichen Lappen abzureiben.