Über HWAM

HWAM ist einer der größten dänischen Hersteller von Kaminöfen, die von Designateliers entworfen wurden.

Seit mehr als 35 Jahren konzipiert und produziert HWAM moderne, hochwertige Kaminöfen mit mehreren patentierten Pluspunkten – zuerst unter dem Namen ABC und heute unter den beiden Marken HWAM und WIKING.

Das Unternehmen wurde 1976 von Vagn Hvam Pedersen gegründet und ist ein 100%-iges Familienunternehmen. Heute leiten die Söhne Stefan und Torsten das Unternehmen als geschäftsführender Direktor bzw. Entwicklungschef und treten so in der Kaminofenbranche in den Fußstapfen ihres Vaters.

Zusammenarbeit mit bekannten Designern
Laut Vagn Hvam Pedersen ist einer der Gründe für den Erfolg von HWAM darin zu suchen, dass die Kaminöfen nicht nur attraktiv, sondern dabei auch praktisch sind. Heutzutage ist ein Kaminofen weitaus mehr, als nur eine Wärmequelle. Für das Unternehmen müssen Form, Erscheinungsbild und Funktionsweise Hand in Hand gehen, weshalb man seit mehr als 35 Jahren mit visionären Architekten und Designern zusammenarbeitet.

Fertigung in Dänemark
Bei allem Erfolg bestehen keine Überlegungen, die Fertigung ins Ausland zu verlegen, wie das bei vielen Unternehmen heute gang und gäbe ist.

"Es ist nach meiner Erfahrung besser, die Fertigung im Lande zu belassen, denn ich bin überzeugt davon, dass dies langfristig billiger ist, und die Produkte sind schneller verfügbar. Wenn es einem gelingt, seine Ressourcen optimal einzusetzen, ist man jederzeit wettbewerbsfähig", schließt Vagn Hvam Pedersen.

Im Jahre 2004 wurde mit der Einführung der LEAN-Methode im Unternehmen begonnen.

Die Geschichte von HWAM

HWAM hat während der letzten 35 Jahre wichtige Kapitel in der Geschichte des Kaminofens geschrieben. Lesen Sie mehr über die Geschichte von HWAM hier.

Die HWAM A/S und insbesondere Vagn Hvam Pedersen haben sich während der gesamten Firmengeschichte bemüht, neue und bessere Lösungen zu finden.

Nachfolgend sind etliche Initiativen und Entwicklungen aufgeführt, die das Gesamtbild eines innovativen Unternehmens abrunden, das in der Branche Maßstäbe gesetzt hat.

1976 - Der erste HWAM Kaminofen

Im Jahre 1976 setzten sich Vagn Hvam Pedersen und der Möbelarchitekt Anders C. Fasterholdt zusammen, um einen Kaminofen zu konzipieren, der bezüglich Design und Funktion bis dato ohne Beispiel war. Die Firma ABC Pejse (Vorgänger von HWAM) bat das dänische Prüfinstitut ‚Teknologisk Institut’ um Erprobung. Da man es noch nie mit einem solchen Modell zu tun hatte, benutzte man Messgeräte und Methoden zur Kesselprüfung, um den ersten Kaminofen auf Haltbarkeit, Sicherheit und Leistungsfähigkeit zu testen.

1980 - Das erfolgreiche Exportgeschäft beginnt

Im Jahre 1980 machte sich Vagn Hvam Pedersen mit einem Prospekt auf den Weg, der von Anders C. Fasterholdt ganz im Stil des Kaminofens gestaltet worden war. Es gab etliche Kunden, die von dem stilvollen Design begeistert waren, und bereits nach 3 Jahren wurden 2/3 der Produktion exportiert.

1981 - Einbauöfen

Im Jahre 1981 entstand der erste Standardeinsatz für einen bestehenden, gemauerten Kamin, der mithilfe loser Deckenpaneele geöffnet wurde. Er wurde zu einem Riesenerfolg, der das Unternehmen fast überfordert hätte. Bereits 2 Jahre später gab es mindestens 50 Nachahmer-Modelle auf dem Markt.

1981 - Entwicklung von feuerfestem Türglas

Bei HWAM stieß man auf Interesse an Glaskeramik, wie sie auch für die neuen Keramikkochplatten verwendet wurde. Auch wenn diese Lösung fünfmal so teuer wie die herkömmliche Variante war, entschied man sich dafür, Glaskeramik für die Glasfenster in den Ofentüren einzusetzen. Dadurch gelang es HWAM, die Türen seiner Öfen optimal abzudichten, doch eine Verrußung des Glases war die Folge. Wieder war es die Firma HWAM, die als erste eine Methode entwickelte, dies durch gezieltes Lenken der Luft entlang der Glasinnenseite zu verhindern. Diese Art der ‚Scheibenspülung’ ist bis heute die Beste auf dem Markt.

1985 - Die HWAM automatic™

In der 2. Hälfte der 80er Jahre rückte die Frage der Zulassung von Kaminöfen bezüglich Sicherheits- und Umweltkriterien in den Vordergrund, und die Anforderungen an die Hersteller verschärften sich. Es war nicht schwierig, Öfen zu entwickeln, die in einem Testinstitut die begehrte Zulassung erhielten, doch war dies nicht realistisch, weil in den Wohnungen andere Bedingungen als im Labor herrschen. Je nach Schornstein, Brennholz und Einstellung der Regulierklappen können die Ergebnisse dort weit voneinander abweichen. Aus diesem Grund entwickelte man bei HWAM eine Automatik, die für die optimale Verbrennung sorgt, unabhängig von den genannten Einflussgrößen. Diese leistungsfähige und umweltfreundliche Automatik ließ sich die Firma HWAM patentieren.

Lesen Sie mehr über die HWAM automatik ™

1993 - Formgepresstes Isoliermaterial

Anfang der 90er Jahre brachte die Firma Skamol A/S ein neues, leistungsfähiges Isoliermaterial namens Vermakulit auf den Markt, mit dem sich die Verbrennung verbessern ließ. Einziger Nachteil war das wenig ansprechende Aussehen, da es stark einer Spanplatte ähnelte. Als wir erkannten, dass die Form bei der Herstellung keine Rolle spielte, schufen wir eine neue Form, die unseren Vorstellungen entsprach. Dies erwies sich als Erfolg für beide Unternehmen.

Ein ehemaliges Vorstandsmitglied der Skamol A/S ließ uns später wissen, dass HWAM sie erst darauf gebracht habe, dass die Palette der Einsatzmöglichkeiten für das Produkt noch breiter als ursprünglich angenommen war.

1995 - Speckstein

1995 begann HWAM, Speckstein aus dem finnischen Tulikivi zu verwenden. Speckstein ist eine ganz spezielle Granitart mit einem sehr hohen Gehalt an Talkum. Er wird zur Verkleidung von Kaminöfen auf gleiche Weise wie Kacheln benutzt. Speckstein dient nicht nur dekorativen Zwecken, sondern speichert außerdem Wärme.

Lesen Sie mehr über Wärmespeicherung.

2000 - von ABC Pejse bis HWAM Heat Design A/S

Im Jahr 2000 ändert ABC Pejse seinen Namen in HWAM Heat Design A/S.

2001 – Das Design-Duro Sørig & Jacobsen

2001 startet HWAM die Zusammenarbeit mit den Designern Sørig & Jacobsen. Das Designerduo hat die Kaminöfen Figaro, Carmen, Othello und später den Kamineinsatz I 20/80 mit gewölbter Front sowie die 3600er-Serie entworfen.

Erfahren Sie mehr über die Designer

2003 - ISO-Zertifizierung

Im Dezember 2003 erhielt HWAM als einziger Kaminofenhersteller vier ISO-Zertifikate für Qualität, Umwelt sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz.

2009 – Generations- und Namenswechsel

Im Frühjahr 2009 verlässt Vagn Hvam Pedersen seinen Posten als geschäftsführender Gesellschafter und die Firma erlebt einen Generationswechsel. Die Geschäftsführung übernimmt Stefan Hvam Pedersen und aus HWAM Heat Design AS wird HWAM A/S.

HWAM Werte

Wir brennen dafür, Ästhetik, Technik und Funktion zu intelligenten Heizlösungen zu verbinden.

Mission
HWAM produziert von Architekten entworfene Kaminöfen, die sich durch hohe Qualität und ihre einzigartige und umweltfreundliche Luftregelungsautomatik auszeichnen.

Vision
HWAM strebt danach, führender Hersteller von intelligenten Heizlösungen in ästhetischem und funktionalem Gewand zu sein.

Werte
HWAMs Wesen besteht in erster Linie darin, innovativ zu sein.
Unser Antrieb ist der Wunsch, neue und bessere Heizlösungen zu finden, die den Verbrauchern und der Umwelt gleichermaßen nutzen.

Wir haben den brennenden Wunsch, Ästhetik, Technik und Funktion zu einem Ganzen zu verbinden. Für uns von HWAM gab und gibt es keine Schranken. Lösungen zu finden, die den Bedürfnissen unserer Kunden in einer sich ständig verändernden Welt gerecht werden, war schon immer unsere Stärke.

Das Personal

Bei HWAM, einem Hersteller, der auf modernste Technologie setzt, sind größtenteils Mitarbeiter/innen im Fertigungsbereich tätig, während sich die Angestellten um Verwaltungsaufgaben kümmern.

Im Unternehmen wird fast überall nach dem LEAN-Modell verfahren, d. h., dass alle Beschäftigten und Gruppen für Verbesserungen an ihrem Arbeitsplatz und abteilungsübergreifend verantwortlich sind.

Eine Aus- und Fortbildung der Beschäftigten findet laufend statt. Für die Mitarbeiter/innen im Fertigungsbereich werden diese Maßnahmen zumeist im Frühjahr (außerhalb der Saison) und für die Angestellten das ganze Jahr über durchgeführt.